An jedem Montag werde ich hier über meine Fortschritte und Rückschläge berichten.

Damit will ich euch zeigen, wie und an was ich schreibe, welche Ideen mich überfallen, was es da oder dort für Schwierigkeiten in dem Metier gibt.

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Kommentare

Roman Just
Vor 7 Tage

Die letzte Woche:
Montagmorgen, 8 Uhr. Der frisch gebrühte Kaffee dampft in meiner Tasse, während ich im Wohnzimmer an meinem Arbeitstisch sitze, bereit für eine Woche Schreiblust, doch zunächst widme ich mich dem Blog. Was ich nicht ahne, ist, dass diese Woche seltsam unruhig wird. Danach geht es mit dem Gelsenthriller "Sandra Lang: Bestien" weiter. Bevor ich richtig in den Schreibfluss komme, klingelt es an der Tür, anschließend läutet das Telefon, schließlich fängt das Handy zu singen an. Der Vormittag ist damit fast schon vorüber, er endet mit dem Drama einer verschütten Kaffeetasse, jetzt bin ich richtig angefressen, der produktive Tag kann somit vergessen werden.
Dienstag: Abergläubisch wie ich bin, wechsle ich zum Gelsenkrimi "Eric Holler: Gelsengeiseln", es geschieht wie eh und je mit grimmigen Gesichtsausdruck. Plötzlich, es ist nicht genau zu orten, geht unter, über oder in einer der Wohnungen nebenan eine Bohrmaschine an. Die Lautstärke ist beachtlich, übertrumpft die der Bankräuber in der Sparkasse Buer um ein Vielfaches. Bohrmaschine aus, dann wieder ein, ich sehe mich um, ob der Nachbar jenseits meiner vier Wände es mittlerweile geschafft hat, einen Zugang in meine Bude zu finden. Nach zwei Stunden wird der Lärm und die zwischendurch entstehende Ruhe unerträglich, ich verlasse mein Domizil, gönne mir zum ersten Mal in diesem Jahr einen Mittagsschoppen. Man ahnt es schon, logisch bleibe ich hängen, es wird eine lange Sitzung am Tresen.
Mittwoch: Den Mittwoch gehe ich mit neuen Elan und ohne Kater an, er ist dem zweiten Band der Tatort-Boston-Trilogie "Corona-Killer: Inzidenz" gewidmet. Ich tauche in die Welt von Boston ein und überlege, wie ein maskierter Ermittler wohl seinen Kaffee genießen würde. Die Realität der Pandemie trifft auf fiktiven Nervenkitzel, und ich kämpfe gegen eine kleine überschwellende Fantasie an. Endlich ein produktiver Tag, nur gefällt mir das Ergebnis nicht, offenbar hat meine Fantasiewelt den Restalkohol noch nicht verarbeitet, das Geschriebene wird gelöscht.
Donnerstag: Gehe nach Westen und kreatives Chaos
Am Donnerstag habe ich den Roman "Gehe nach Westen" auf dem Plan. Das Problem: Meine Fantasiewelt springt nicht an, scheint mir meinen Löschvorgang vom Vortag übel zu nehmen. Also gut, dann wird es ohnehin Zeit, an den neuen Gelsenletter und Gelsenflyer zu denken. Außerdem will ich endlich den Bücherkatalog so gestalten wie ich es mir vorstelle. Alles gelingt, aber die zu veröffentlichenden Werke verhungern langsam, da sie in dieser Woche noch nicht einmal einen Buchstabensalat erhalten haben.
Freitag: Resteverwertung und Feierabend
Am Freitag steht das Resultat der Woche fest: Mir fehlt die Lust zum Schreiben, schuld daran ist eindeutig der Wochenverlauf. Also ist faulenzen angesagt und das gedankliche Warmlaufen für das Spiel der Schalker in Bochum. Als dieses am Samstag auch noch verloren wird, bleibt nur ein Fazit übrig: Eine Woche zum Vergessen! Gut das Sonntag der Februar beginnt.

Tobias Asfahl
Vor 5 Tage

Liest sich interessant , die Humorvolle Seite des Autors kennen zu lernen .
Könnte man daraus nicht eine neue Reihe ins Leben rufen die sich mit Humor beschäftigt ?

chrissy
Vor 3 Tage

grins, mein lieber Roman wir hatten Vollmond, mal läuft es und mal nicht, schieb alles auf den Mond lachen muss. Bei mir wars auch net besser, aber ob der Februar besser wird, ich glaubs nicht, die nächste böse Welle rollt schon wieder an.. leider 😢

Ela
Vor 3 Tage

Schön das du noch so humorvoll schreiben kannst was Anfang der Woche so passierte. Aber ich kann gut verstehen das sowas nervt!