Gelsenstorys 

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Eine Gelsenstory

https://www.lovelybooks.de/autor/Roman-Just/Der-Rachekeller-Tatort-Boston-9593440161-w/leserunde/11313711853/11313736671/ 

Eine Leserunde bei Lovelybooks zum Psychothriller "Der Rachekeller" 
Acht Fragen habe ich zum Buch gestellt, sie lauten:

  • Wie gefällt Euch die Figur des John Doe? Gab es einen Punkt im Text, bei dem Ihr sogar fast schon Mitleid mit ihm hattet?
  • Hätte Euch das Buch mit einem kompletten Happy End eventuell besser gefallen?
  • Wie findet Ihr die Mischung zwischen den Textpassagen an Dialogen und Ereignissen?
  • Ist der Aufbau gelungen, sprich das die Story zunächst auf John Doe und seine Familie eingeht?
  • Was haltet Ihr vom Ablauf des "Klassentreffens"?
  • Sind die Vorgänge im Rachekeller zu extrem beschrieben oder werden sie der Trigger-Warnung insofern gerecht, dass es sehr harte, aber keine exzessive Textpassagen sind?
  • Detectiv Forrest Waterspoon: Ist er okay oder denkt er zu viel nach?
  • Könnt Ihr mir in Stichworten jeweils positive und negative Aspekte des Titels nennen?

Eine der Antworten bisher:

  • Ich finde den Roman total stimmig aufgebaut. Man erfährt zuerst etwas über die Vorgeschichte, während es dann "ans Eingemachte" geht und zum Schluss die Hintergründe nochmal näher beleuchtet werden. Für mich passt im Ablauf alles super zusammen und ist sehr verständlich dargestellt!
  • John Doe fasziniert mich sehr. Besonders die Tatsache, daß er durch diverse Umstände, die ja zum Schluss erst deutlich werden, auch innerhalb seines Planes die Stellen seiner Brüder einnehmen muss, damit erstens seine Planung nicht durcheinander gerät und zweitens die anderen Leute nichts merken. Mitleid habe ich eigentlich nicht, auch, wenn sein Leben durch Schikanen und Missbrauch geprägt ist, was natürlich schlimm ist, aber ich war eher der faszinierte und beobachtende Leser. Ich kann mich mehr mit Detectiv Forrest identifizieren und dessen Situation mitfühlen.
  • Nein, ein Happy End wäre zu klischeehaft gewesen. Ich finde das Ende richtig gut, so wie es ist, auch, wenn noch offen bleibt, was weiterhin passiert (und ob es überhaupt das Ende ist...). Die Story wird zum Schluss nochmal richtig spannend und man hat ja schon mehrmals vorher gedacht, es ist jetzt das Ende, bevor wieder etwas Neues passiert ist, was man nicht ahnen konnte.
  • Die Mischung zwischen Textpassagen, Dialogen und diversen Beschreibungen von Geschehnissen ist für mich sehr gut gelungen. Es wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Die einzelnen Kapitel sind von der Länge her richtig angenehm zu lesen.
  • Daß zuerst die Umstände der vier Brüder und der Mutter beschrieben werden, finde ich super, so findet man gut in die Geschichte hinein. Auch die Zeitsprünge am Anfang der Story stören mich nicht, sondern tragen erklärend dazu bei, worum es überhaupt geht. So versteht man auch den psychologischen Aspekt, der ja der Geschichte zugrunde liegt.
  • Puuuh, das Klassentreffen hatte ich zwischenzeitlich schon wieder vergessen, bevor dann wirklich der Termin da war und alles eskaliert ist. Es wäre schöner gewesen, wenn die Klassentreffen-Gesellschaft etwas länger überlebt hätte. So ist das Treffen ja schon wieder vorbei, bevor es überhaupt richtig angefangen hat. 
  • Daß es sich um einen blutigen Thriller handelt, war mir eigentlich schon beim Titel und beim Titelbild klar. Die Beschreibungen der Szenen im Rachekeller finde ich sehr gut, sie sind nicht splatterhaft, sondern so beschrieben, daß man sich genau vorstellen kann, was dort passiert. Der psychologische Aspekt überwiegt hier ganz eindeutig, was ich sehr gut finde und was auch zur Spannung beiträgt. Ich habe schon andere Romane gelesen, bei denen es nur ums Blutvergießen ging - je mehr Blut, desto besser und diese waren so platt und langweilig und ohne Tiefgang geschrieben, daß man fast bei eingeschlafen wäre. Hier ist es ganz anders, denn die Spannung wird die ganze Zeit über gehalten, weil es sich nicht auf der Spatter-Ebene, sondern auf der psychologischen Ebene abspielt. (ich hoffe, ich habe das verständlich ausgedrückt). Ich glaube, daß es heutzutage von Autoren erwartet wird, für diverse Szenarien Trigger-Warnungen ins Buch zu schreiben, aber ich bin der Meinung, wenn man einen Psycho-Thriller liest und auch vorher schon den Rückentext des Buches kennt, dann kann man sich vorstellen, ob es sich um einen Liebesroman handelt oder um einen blutigen Thriller. In diesem Roman kommen ja sehr oft gewaltvolle Szenarien vor, weil der Hauptraum, in dem sich alles abspielt, nunmal ein Folterkeller ist und es in einem Folterkeller auch mal brutaler zur Sache gehen kann.
  • Der Detectiv ist mir sehr sympathisch, genau so, wie er ist. Ob er zu viel nachdenkt, kann ich nicht sagen - es ist nunmal sein Job, Fälle zu lösen und dazu muss man ja nachdenken, was ihm ja auch bei seiner Arbeit hilft, wie man sieht. Ich finde auch, daß er nicht der knallharte Cop ist, den man vielleicht erwarten würde, denn er setzt sich ja manchmal über die Polizei-Richtlinien hinweg und recherchiert auf eigene Faust und / oder enthält Informationen vor, weil seine Gefühlsebene auch noch mitspielt.
  • Der Titel: positiv finde ich, daß es Rachekeller heißt und nicht Folterkeller, denn es geht ja um Rache und nicht einfach um wahllose Folter. Auch das Titelbild gefällt mir sehr gut zum Thema! Ich finde, Titel und Bild sind sehr gut gelungen. Etwas Negatives kann ich nicht darüber sagen.

Mein Fazit: Die Antworten auf meine Fragen sind Motivation pur.


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