Leserunde "Eric Holler: Wo ist Lisa?"

Stelle Fragen zum Titel "Eric Holler: Wo ist Lisa?", die dir am Herzen liegen! Antworten meinerseits werden garantiert und zeitnah erfolgen. Vielleicht hast du ja Lust dich auch zu folgenden Bereichen im Buch zu äußern:

  • Umfang des Titels
  • Inhalt
  • Protagonisten 
  • Wendungen
  • Auflösung der Story
  • Cover, Klappentext, Rechtschreibung
  • Preis Buch, E-Book, Hörbuch

Gerne kannst du hier ein Thema aufführen, dass meinerseits nicht berücksichtigt worden ist.

Kommentare

Lisa K.
Vor einem Monat

Es ist kein Scherz, mein Vorname lautet tatsächlich Lisa. Durch Zufall bin ich auf das Buch gestoßen, klar, musste ich es mit nach Hause nehmen.
Die kurze Geschichte, 128 Seiten Print, war schnell gelesen, aber genauso flott ist etwas mehr als eine Stunde vergangen. Kurzweilige Unterhaltung, der auch ich 4 Sterne gebe. Auf jeden Fall werde ich den Weg des interessanten Privatdetektivs weiterverfolgen.

Holger Sonnenfeld
Vor einem Monat

Der Privatdetektiv Eric Holler bekommt von Graf Harald von Hauenstein den Auftrag seine Frau Lisa zu beschatten, da er vermutet, dass diese ihn betrügt. Doch bevor er den Auftrag ausführen kann, informiert ihn der Graf, dass sie verschwunden sei. Doch als Eric seinen Auftraggeber besucht und kurz den Raum verlässt, findet er diesen erstochen vor. Kurz darauf ist die Leiche verschwunden, dafür findet er 19 weitere Leichen. Als er die Polizei informiert, brennt die Villa ab.

Das Cover des Buches ist ein echter Hingucker und macht Lust auf das Buch.

Der Schreibstil des Autors ist ungewöhnlich, aber gut. Ungewöhnlich in der Weise, dass er zu Beginn des Buches (nach dem Auftrag) den Grafen, seine Frau und Eric Holler kurz vorstellt, ohne wirklich etwas zu verraten.

Das Buch ist für einen Krimi relativ kurz (104 Seiten auf meinem E-Reader). Genau damit hat es auch zu tun, dass ich dem Buch keine Höchstbewertung geben kann. Denn ich mag Krimis, die zum Mitraten und Theorien aufstellen einladen. Dies tut das Buch nicht. Zwar stellt Eric Holler einige Theorien auf, allerdings kommt der nächste Schritt bzw. die nächsten Informationen praktisch sofort - also zu schnell. Hier hätte sich der Autor ruhig etwas Zeit lassen können. Z.B. die Schweiz-Reise von Holler und seine dortigen Ermittlungen dauern gerade mal 2 Seiten. Auch erfährt man die meisten Informationen indirekt, wenn Holler und der Polizist miteinander sprechen, was sie herausgefunden haben.

Positiv zu vermerken ist, dass sowohl Holler als auch sein Pendant bei der Polizei definitiv das Zeug für eine Reihe haben. Holler hat es, ob der Polizist weiter vorkommt, kann ich nur hoffen, mir aber auch gut vorstellen.

Die Auflösung des Falls ist gut konstruiert und nicht unlogisch. Auch insgesamt ist der Fall interessant und konnte mich überzeugen.

Die Spannung war eigentlich hoch, aber aus oben genannten Gründen kam sie nicht immer so bei mir an. Trotzdem konnte mich das Buch im Großen und Ganzen überzeugen.

Fazit: Auftakt mit guter Story, aber etwas zu komprimiert. 4 von 5 Sternen

Roman Just
Vor einem Monat

Hallo Holger,
vielen Dank für deine Bewertung, ebenso für die Hinweise was dir gut und weniger gut gefallen hat.
In allen erwähnten Punkten kann ich dazulernen, leider nicht in dem des Umfangs. "Wo ist Lisa?" ist der kürzeste Gelsenkrimi, der längste ist "Glück Auf, Tod!" Genau zwischen diesen Seitenzahlen werden sich die Gelsenkrimis stets bewegen. Der Grund: Die gestiegenen Preise allerorts! Unbedingt möchte ich den Preis von 9,99 € bei den Print-Ausgaben halten, schon mit ein paar Seiten mehr, wäre das nicht möglich.
Liebe Grüße, Roman

Dario Blum
Vor einem Monat

Der Titel ist wie ihn der Autor beschreibt: Schräg, wendungsreich, zudem mit einem völlig unerwarteten Ende.
Ich finde es unglaublich, was auf 128 Seiten alles passieren kann und gebe zu: Eric Holler macht neugierig auf mehr.

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